liebesgedicht

03.07.07, 17:38:43 by ELsa-Rieger

über die merkwürdigkeit des nähe- und distanzphänomens ...

tschüss, baba und fall net,
hau di über d'häuser,
verschwind aus meinem leben,
beleidige mein blickfeld nicht,
du stehst in meiner aussicht!
hupf in gatsch und schlag dort well'n,
schleich di und lass mi in kraut!
entmaterialisiere dich,
vafliag di, mach an abgang,
ich sing dir einen abgesang
und streu dir tausend rosen!

sag einmal, was tust du da?
wieso packst du die koffer?
was soll ich machen ohne dich,
bleib da, mein schatz,
ich liebe dich!


by ELsa

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  1. ritch sagt:

    ... und nach der Pause am siebten Tage erschuf Gott die Sprache, nannte sie Wienerisch und war endgültig zufrieden. ;-)

  2. @miro sagt:

    ... und nach der Pause am siebten Tage erschuf Gott die Sprache, nannte sie Wienerisch und war endgültig zufrieden.

    AMEN!

    P.S.
    ...Ach Ja...ich kommentierte schon: BERAUSCHEND schrieb ich und bleibe bei der Aussage (auch wenn ich nicht alles verstehe)

    LG
    @miro

  3. ritch sagt:

    @Elsie
    Es ist auch als Kompliment gemeint, weil Wienerisch schon kein einfacher Dialekt mehr ist, sondern klangvoller Ausdruck einer gereiften kulturellen Lebensweise.

    @lylo - ein kleines "Geheimnis":
    Männer taugen nix - zumindest so lange, bis sie sich bemühen, wie Frauen zu denken. Der männliche "Fortschritt" ist die Destruktion - der weibliche hingegen der Arterhalt. Männer können Frauen mit ihrer Art vergiften, während Frauen Männer heilen können. Aber bitte nur jene, die es auch verdienen, geheilt zu werden. ;-)

    *spam-on* "Heldinnen und andere Wesen" eine Anthologie der Kraft - irgendwann im FV-Verlag *spam-off*
    ;-))
    _______________
    Das "Liebesgedicht" stammt aus dem Brevier "LichtSchatten" (FV-Verlag)

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