ein süßer schmerz
ganz tief - das herz
und zwischen den lenden
in lust mich verschwenden
dein tun mein halten
die hände falten
die freiheit des bandes
das fühlen der hand es
ist unser spiel
sag nichts ...
MACH ...
viel
Bei mir war immer was zerschlissen
ich weiß nicht, wie es kommen is
ich hab mich hing'setzt, is was g'rissen,
der Blick von Mama, mir war mies.
A recht a patscherts Kind war i,
nein, eine Dame wirst du nie.
Die Pubertät kam auf mich zu,
sie kam mit voller Macht.
Mit Lippenstift und Stöckelschuh
trat ich daneben, da hat's kracht.
Der Lippenstift war auch verschmiert,
die andern ham mi dann sekkiert,
ham g'lacht und dann gehäkertl mi:
Na, na, a Dame wird die nie!
Na gut, hab i ma weiter denkt,
vielleicht schaff ich's mit Flower power.
Hab nur mit Fetzen mich behängt,
die war'n dann a hin und ich sauer.
Dann hab i kifft, mir wurde schlecht,
beim Saufen hab ich g'spieben,
ich fand, das war sehr ungerecht,
viel Laster san mir nicht geblieben.
Na, für a Dame musst noch üben.
Jetzt bin ich in den mittlern Jahren,
viel Sachen hab i schon erlebt,
Schöne und Schlechte darunter waren,
wie halt das Schicksal das Leben webt.
A bissl schlampert, a bissl schleißig,
a bissl schmerzlich, a bissl gut,
das Leben und ich arbeiten fleißig.
Mit 'Dame sein' hab i nix mehr am Hut.
I mach meine Sache, so gut ich's halt kann,
auch patscherte Menschen muss geben,
nur manchmal denk i mir dann und wann:
ab und zu hätt ich's gern eben.
Spaziere durch viele Höhen und Keller,
hab's oft so schwer, im Vergleich.
Mein Leben ist anders als andre, viel greller.
Es ist ganz schön heavy, dafür aber reich!
Da kannst dich noch so aufbrezeln. Mit Chanel (wie die Marylin seinerzeit) und helfen tut's doch nix.
Als Frau wirst nimmer erkannt. Geschlechtslos, auch wenn die Lippen rot angemalt sind. Dabei ... dabei bist innen drin siebzehn, vielleicht achtzehn, höchstens zwanzig. Nur bemerkt's keiner mehr. Gesehen wird die ältere Dame. Das Grausen könnt einem ja kommen. In einem Topf mit älteren Damen? Ich? Das geht doch nicht! Ich denke, fühle, liebe wie eine junge. Und dann ...
Dann krallt sich eine Skelettklaue um den Hals.
Die Zeit wird knapp
das Grab ruft schon
du wirst a schöne Leich'
singt's mir in den Herzgrund hinein. Auf einmal ist es gleichgültig, dass die bestrickende Schönheit vergangen ist. Der Mensch ist immerhin hier und hat vielleicht noch ein bisserl Zeit.
Tiefer lässt es sich gar nicht fallen,
als aus den Wolken der Träume vom Glück.
Auf den Asphalt der Klarheit zu prallen
bedeutet zerbrechen, was einst war ein Stück.
Refrain:
Tief, tiefer, am tiefsten fällt der Mensch aus dem Liebestraum,
doch trifft es immer den einen, der andere merkt es kaum.
Die Scherben schmerzen und schneiden,
das, was du liebtest, steht fremd neben dir,
den Blick in jetzt kühle Augen vermeiden,
bringt dich zu Fall wie ein wundes Tier.
Der einst glühende Liebesbetörer
bleibt stumm, blind abgewandt,
trifft dich tief, ist nur mehr Zerstörer,
all dein Träumen verschwand.
Refrain:
Tief, tiefer, am tiefsten fällt der Mensch aus dem Liebestraum,
doch trifft es immer den einen, der andere merkt es kaum.
Bist gelandet am Grunde der Tiefe,
rién ne vas plus, nichts geht mehr ...
lachst schrill: wenn ich ihn riefe,
käme er niemals hierher -
Rappelst dich auf, trocknest die Tränen,
kletterst mit zitternden Gliedern empor.
Er ist gegangen und mit ihm dein Sehnen,
du schließt hinter dieser Liebe das Tor.
Refrain:
Tief, tiefer, am tiefsten fällt der Mensch aus dem Liebestraum,
doch trifft es immer den einen, der andere merkt es kaum.
grotesk geWienert
gleitfähig jedes
eingeschlichtete amen
stand die kutte im bund
mit deinem bild im wasser
fruchtlos fromm
angehimmelt
dein geweihtes etwas
als ging's zum fest
war mein geist flüssig
so wie der akt
deiner weihgüsse zur nacht
aufERlegt linien
blind genug
meine jahre
deinem heiligen
docht aufzuschwingen
an die kette gelegt
deinem glockengestühl
schwang und frei die hämmer
schlug mir dein zwölfuhrgeläut
alle hostien in den mund
mundgeburten schwergeworfen
lallten meine träume in konklave
statt siegel und sohn
hobst du mir die messe aus dem leiB
deinen sakramenten ins bett gelegt
blutabwärts gerichet
dein lanzenstich
wangengehöht tief
die knochen auch
gekrönt durch
deine göttlichen klippen
zustaub
die gewesene